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Liebe werdende Mutter, lieber werdende Vater,
wenn ein Kind zur Welt kommt, werden die Eltern neben der Hilfe der Hebamme auf jene zusätzlichen Sicherheiten nicht verzichten wollen, die Ihnen die Anwesenheit eines Frauenarztes und eines speziell ausgebildeten Kinderarztes bietet. Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bietet damit eine natürliche, überwachte und dadurch sichere Geburt.
„Oberstes Gebot ist Sicherheit für Mutter und Kind“
Um Sie bestens auf Ihre Geburt vorzubereiten, möchten wir Ihnen alle Stationen des Aufenthalts von der Aufnahme über die Geburt bis zum Zeitpunkt der Entlassung beschreiben und Ihnen gleichzeitig die besonderen Angebote unseres Hauses für Mutter und Kind vorstellen.
Diese Information kann und soll das Gespräch mit Hebammen, Ärzten und Schwestern nicht ersetzen. Wir stehen Ihnen dafür gerne zur Verfügung.
Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich Gethmann und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Kemperhof Koblenz |
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Im Entbindungsbereich
In allen Phasen der Geburt möchten unsere Hebammen und Ärzte Ihre persönlichen Wünsche so weit wie möglich berücksichtigen. Im Entbindungszimmer zeigt Ihnen die Hebamme, wie Sie sich bis zur Geburt am besten entspannen können.
Während der Geburt selbst wird Ihnen Ihre Hebamme helfen, die günstigste Gebärposition zu finden. Schmerzen können mit verschiedenen Methoden gelindert werden, die Ihre Hebamme oder Ihr ärztlicher Geburtshelfer mit Ihnen bespricht. Die Wahl der Methode richtet sich nach Ihren individuellen Bedürfnissen. Die Möglichkeiten reichen über Medikamentengaben bis zur Periduralanästhesie (rückenmarknahe Betäubung), die durch einen erfahrenen Anästhesisten gesetzt wird. Die Periduralanästhesie wird über einen Katheter so dosiert, dass Sie schmerzfrei liegen, sitzen und auch eventuell gehen können.
Weitere ausführliche Informationen zur Periduralanästhesie (PDA) finden Sie hier: Je nach Wehentätigkeit und Geburtsverlauf führt die Hebamme in bestimmten Abständen CTG-Kontrollen (Cardiotokogramm; Aufzeichnung der Wehen und Herztöne des Kindes) durch. In Risikosituationen kann eine Dauerüberwachung notwendig sein. Selbst dann müssen Sie dank modernster Messtechnik aber nicht unbedingt die ganze Zeit bis zur Geburt im Entbindungszimmer verbringen. Sie können sich mit einer Fernüberwachung im Entbindungsraum frei bewegen.
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Geburt Um die Geburt für Mutter und Kind so angenehm wie möglich zu gestalten, verfügen wir über drei modern eingerichtete Kreißsäle. Ein Multifunktions-Kreißbett in jedem Kreißsaal ermöglicht der Mutter, jede gewünschte Position (liegend, sitzend) einzunehmen. Weiterhin stehen der werdenden Mutter Entspannungs-Seil, "Pezzi-Ball", Gebärhocker oder ein großzügig gestaltetes Bad für eine Wassergeburt zur Verfügung. Das warme Wasser hat bei der Geburt, sowohl für die Mutter als auch für das Kind, eine entspannende Wirkung. Häufig ist die Geburtsdauer kürzer und der Verbrauch an Schmerzmitteln geringer, als bei einer gewöhnlichen Geburt.
Für den Fall des medizinisch notwendigen Kaiserschnitts befindet sich unmittelbar neben dem Entbindungsbereich ein Operationssaal. Bei einem Kaiserschnitt in Periduralanästhesie darf in Absprache mit den Ärzten der Vater auch bei Ihnen bleiben.
Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Kemperhofes arbeitet eng mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin unseres Krankenhauses zusammen: Wenn sich unmittelbar vor oder während der Geburt Hinweise ergeben, dass Ihr Kind in den ersten Stunden seines Lebens ärztliche Hilfe benötigt, wird ein Kinderarzt mit seinem Team zur Geburt hinzugerufen. Bei einer Kaiserschnitt-Entbindung ist immer ein Kinderarzt anwesend. Durch die unmittelbare Nähe der Kinderklinik und das anwesende, besonders qualifizierte Personal ist eine optimale Betreuung gewährleistet. Auch bei einer Verlegung in die Kinderklinik sind Sie in unmittelbarer Nähe des Kindes.
Nach der Geburt wird Ihnen Ihr Kind in den Arm gelegt. Mutter und Kind bleiben nach der Geburt noch etwa zwei Stunden im Entbindungszimmer. In dieser Zeit können Sie Ihr Kind zum Stillen anlegen. Die Hebamme wird dabei gerne behilflich sein.
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Ambulante Geburt Haben Sie sich für eine ambulante Geburt entschieden, können Sie nach der Überwachungszeit mit Ihrem Kind nach Hause gehen.
Bitte stellen Sie jedoch in diesem Fall schon vor der Entbindung sicher, dass Ihnen eine Hebamme bei der Wochen- und Neugeborenenpflege hilft. Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen gerne eine Hebamme. Wichtig ist, dass Sie Ihr Baby noch in der ersten Lebenswoche einem Kinderarzt vorstellen, der die notwendige Vorsorgeuntersuchung U2, Stoffwechseluntersuchungen und einen Bilirubintest durchführt.
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Familienorientierte Geburtshilfe |
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