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Die Klinik für Innere Medizin I hat ihre Behandlungsschwerpunkte vor allem in der Gastroenterologie und Diabetologie.
Der Schwerpunkt der Klinik für Innere Medizin I liegt in der Diagnostik und Behandlung von gut- und bösartigen Speiseröhren-, Magen-, Darm-, Bauchspeicheldrüsen-, Gallen- und Lebererkrankungen (Gastroenterologie) und in der Behandlung und Schulung von Übergewichtigen (Adipositas) und Diabetikern (Diabetologie).
Gemäß dem Schwerpunkt der Klinik auf dem Gebiet der Gastroenterologie steht ein großer Funktionsbereich für die Diagnostik zur Verfügung. Die Untersuchungen ermöglichen nicht nur die Erkennung der gutartigen und auf den Bauch beschränkten Erkrankungen, sondern stellen die besten Verfahren zur Früherkennung bösartiger Leiden im Bereich des Magen-Darm-Traktes, der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse dar. Endoskopie ist aber nicht nur Diagnostik. In vielen Fällen ist die Endoskopie die beste, manchmal auch die einzige therapeutische Maßnahme.
Alle Chemotherapien bei bösartigen Erkrankungen des Verdauungstraktes – vor und nach einer Operation oder auch palliativ – werden nach den aktuellen Leitlinien der Fachgesellschaften durchgeführt. Die lokale Behandlung von Lebertumoren oder -metastasen erfolgt mit Hilfe von perkutaner Alkoholinstillation oder radiofrequenz induzierter Thermoablation.
Auf der Intensivstation der Klinik werden Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Magen- und Darmblutungen, Bauchspeicheldrüsen- und Gallengangsentzündungen, schwere entzündliche Darmerkrankungen, Leberversagen sowie Über- und Unterzuckerungen behandelt, aber auch Vergiftungsfälle mit modernen therapeutischen Methoden versorgt.
Auf dem Gebiet der Adipositas (Übergewicht) und Diabetologie bieten wir nicht nur ein fachkompetentes Team von Ärzten, Diabetesberatern, Diät-Beratern und pflegerisches Fachpersonal, sondern auch diverse Schulungskurse an. Die Adipositas-Schulung findet regelmäßig in kleinen Gruppen statt, bei der die Grundbetreuung 6 Monate dauert.
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Oberer Gastrointestinaltrakt
Ösophago-Gastro-Duodenoskopien (ÖGD)Ösophagusvarizenbehandlung mittels Sklerosierung oder GummibandligaturFundusvarizenbehandlung mit HistoacrylverklebungBougierung von ÖsophagusstenosenAchalasiebehandlung mittels PneumodilationFremdkörperentfernungBlutstillung im oberen Gastrointestinaltrakt mittels Unterspritzung, Argon-Beamer-Koagulation, Clipapplikation und LigaturImplantation von Kunststofftuben und selbst-expandierenden Metallstents im oberen Gastrointestinaltrakt |
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Polypektomien im oberen GastrointestinaltraktChromoendoskopie im oberen GastrointestinaltraktEndoskopische Mukosektomie (EMR) von kleinen Tumoren (Tis) im oberen GastrointestinaltraktBehandlung von Tumorstenosen im oberen Gastrointestinaltrakt mittels Argon-Beamer-KoagulationEndosonographie und Minisondenendosonographie (gastral)Anlage von ErnährungssondenPercutan-endoskopische Gastrostomien (PEG)Percutan-sonographische Gastrostomien (PSG)Kapsel-Endoskopie
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Gallenwege und Pankreas Endoskopisch-Retrograde Cholangio-Pankreatikographie (ERCP) Endoskopische Papillotomie Endoskopische Steinextraktion ggf. mit mechanischer Steinzertrümmerung Implantation von transpapillären Drainagen (Plastik und self expanding Stents) Anlage von bilio-nasalen Sonden Pneumodilatation der Gallengangsstenosen Diagnostische und therapeutische Cholangioskopien einschließlich Steinzertrümmerung mittels elektrohydraulischer Lithotripsie |
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Steinextraktion und Stentimplantation im PankreasgangIntraduktale Sonographie (IDUS) im Gallen- und PankreasgangPercutan-transhepatische Cholangiographien (PTC)Percutan transhepatische Drainageimplantation (PTD)
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Unterer Gastrointestinaltrakt
Jejunoskopie Ileo-coloskopieEndoskopische Polypektomie im Colon, ggf. mit Endoloop-ApplikationBlutstillung im unteren Gastrointestinaltrakt mittels Unterspritzung, Argon-Beamer-Koagulation, Clipapplikation und Ligatur Proktoskopien ggf. mit Hämorrhoidensklerosierung und LigaturChromoendoskopie im unteren Gastrointestinaltrakt |
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Behandlung von flachen Polypen und Tumorstenosen im Colon mittels Argon-Beamer-KoagualationEndoskopische Mukosektomie (EMR) von kleinen Tumoren (T1) im unteren GastrointestinaltraktEndosonographie und Minisondenendosonographie (rektal)Laparoskopien (auch Mini-Laparoskopien)ESWL von Pankreasgangsteinen
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Sonographie Sonographien der Abdominalorgane einschließlich DarmwandsonographieKontrastmittel-unterstützte Sonographie, insbesondere in der Differentialdiagnose gut- und bösartiger LeberneubildungenFarbcodierte Duplexsonographie der AbdominalgefäßeSonographisch gesteuerte Feinnadelpunktion und Abszeßdrainage
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Funktionsdiagnostik H2-Atemtest (Laktose, Laktulose, Glukose, Fruktose)Manometrie des Ösophagus und Sphincter Oddi24-Std.-pH-Metrie
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Gastroenterologische Onkologie (neoadjuvante, adjuvante, palliative Chemotherapie und lokale Therapieverfahren) Ösophaguskarzinom Magenkarzinom/MagenlymphomPankreaskarzinom Cholangiozelluläres Karzinom Hepatozelluläres KarzinomKolo-rektales KarzinomAnalkarzinomNeuroendokrine Tumoren des GastrointestinaltraktesPerkutane Alkoholinstillation (PEI) Radiofrequenz-Induzierte-Thermo-Ablation (RITA)
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2. Schwerpunkt Diabetologie / Adipositas
Die Klinik für Innere Medizin I ist anerkanntes Schulungs- und Behandlungszentrum für Typ 1- und 2-Diabetes der Deutschen Diabetes-Gesellschaft und ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Strukturierte Diabetestherapie der Deutschen Diabetesgesellschaft (ASD).
Es werden im einzelnen angeboten:
Schulung und Therapie zur konventionellen Insulintherapie (CT)Schulung und Therapie zur intensivierten Insulintherapie (ICT)Insulinpumpenschulung und –einstellungEinzelschulung für Problempatienten, blinde Diabetiker, Neumanifestationen, Schwangere, Hypoglykämieschulungen.Adipositasschulung (nach Richtlinien der Deutschen Adipositas-Gesellschaft)
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3. Infektiologie Die Infektionskrankheiten gehören zu den wenigen Krankheitsgruppen die bei rechtzeitiger Diagnose nicht nur therapierbar sondern auch heilbar sind. Viele Infektionskrankheiten spielen heute dank hygienischer Maßnahmen und Immunprophylaxe nur noch eine begrenzte Rolle und treten nur noch sporadisch oder als importierte Krankheiten auf. Viel häufiger sind Infektionen durch fakultativ pathogene Keime, vor allem wenn eine lokale oder allgemeine Resistenzminderung der Abwehrlage bei Patienten vorliegt. Vorschädigungen durch Tumorerkrankung, diagnostische oder therapeutische Eingriffe, Abflußbehinderungen aus Hohlorganen und akute oder chronische Grunderkrankungen (z.B. Diabetes mellitus), kommen ursächlich in Betracht.
Außer den üblichen Infektionskrankheiten wie Pneumonien, Meningitiden, Tuberkulose oder Cholangitis werden in der I. Medizinischen Klinik Enterobakterien-Infektionen wie Salmonellosen, Shigellosen, Yersinien-, Campylobacter- und Clostridien-Infektionen behandelt. Bei der Diagnostik und Therapie viraler Erkrankungen stehen die hepatotropen Viren wie Hepatitis A, B, C und D, CMV- und EBV-Infektionen im Vordergrund. Parasitäre Erkrankungen wie Malaria und Lambliasis oder Amöbiasis, aber auch intestinale Wurminfektionen stellen keine Seltenheiten dar. Bei den Mykosen (Pilzerkrankungen) des Gastrointestinaltrakts ist meistens eine sorgfältige Stufendiagnostik und Therapie erforderlich. |
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4. Intensivmedizin Intensivmedizin gastroenterologischer Notfälle
Das Leistungspektrum der Behandlung von gastroenterologischen Notfällen umfasst:
Gastrointestinale Blutungen (Ösophagusvarizen, Ulkus-, Divertikel-, Tumorblutungen, Angiodysplasien),akute Pankreatitisakute CholangitisHepatisches KomaAkuter Schub einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung |
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Intensivmedizin diabetologischer Notfälle Das Leistungsspektrum der Behandlung von diabetologischen Notfällen umfasst:
HypoglykämieDiabetisches Koma
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Intoxikationen (Vergiftungen)
Die Behandlung von Intoxikationen (Vergiftungen) erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Giftzentrale Mainz AlkoholMedikamente
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