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Babyfenster Koblenz Die immer wiederkehrenden Nachrichten von ausgesetzten Säuglingen und kurz nach der Geburt getöteten Kindern haben die Stadt Koblenz, das Gemeinschaftsklinikum Koblenz-Mayen, Kemperhof Koblenz und den Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (Träger) veranlasst, ein Babyfenster an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin einzurichten.
Das Projekt „Babyfenster Koblenz“ hat zum Ziel, Frauen, die schwanger sind oder die ein Kind geboren haben, sich in einer extrem belasteten, subjektiv zunächst ausweglos erscheinenden Situation befinden und daher die Aussetzung oder gar Tötung des Kindes in Erwägung ziehen, neben den regulären Hilfsmöglichkeiten ein Lösungsangebot zu machen. Durch ein anonymes Beratungsangebot sollen zudem Frauen und Mütter ermutigt werden, legale und im Einzelfall praktikable Lösungen für sich und ihr Kind anzunehmen. Das Projekt dient vorrangig dem Lebensschutz des Kindes. Das umfangreiche Beratungsangebot u.a. von Schwangerenberatung sowie Adoptions- und Pflegekinderdienst, zudem Sie hier umfassende Informationen erhalten, soll damit sinnvoll ergänzt werden. Das Projekt „Babyfenster“ versteht sich als: Hilfe in der akuten Kriseals präventives Angebot als Schutz vor gesellschaftlicher Diskriminierung von Frauen, die ihrer Aufgabe als Mutter zurzeit nicht gerecht werden können. |
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"Abgeben statt aussetzen" Das Babyfenster, in dem das Kind anonym abgegeben werden kann, befindet sich rechts vom Eingang der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Das Kind wird sofort aufgenommen, medizinisch versorgt und sobald wie möglich einer Pflegefamilie übergeben. Eine strafbare Handlung liegt nicht vor, da durch die Abgabe des Kindes in das Babyfenster eine Gefährdung des Kindes ausgeschlossen ist.
Es besteht jederzeit die Möglichkeit, sich an die Beratungsstelle zu wenden und die Entscheidung rückgängig zu machen. Wenn sich innerhalb von 8 Wochen die Mutter nicht gemeldet hat, werden rechtliche Schritte zur Adoption eingeleitet, die nach dem Beschluss nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Dennoch kann jederzeit Kontakt zu der Beratungsstelle aufgenommen werden, um zu erfahren, wie es dem Kind geht.
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Träger / Beratungsstellen |
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Spenden für Betroffene Unter der Konto-Nr. 489 der Sparkasse Koblenz (BLZ 570 501 20) wird ein Spendenkonto geführt, deren Mittel ausschließlich für die vielfältigen Hilfen der Betroffenen verwendet werden. |
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Kinder- und Jugendmedizin |
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