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Behandlungsverfahren Medikamentöse Therapie Nervenblockaden Neurolysen Rückenmarksnahe Medikamententestung und -therapie, sowie Implantation von Medikamentenpumpen TENS (Transcutane elektrische Nervenstimulation) Psychologische Schmerztherapie
Psychologische Schmerztherapie: Aus den Implikationen des bio-psycho-sozialen Schmerzmodells lassen sich für die psychologische Schmerzbehandlung therapieleitende Parameter extrahieren: Bei Patienten mit einer chronischen Schmerzerkrankung ist ein frühzeitiges koordiniertes Vorgehen in interdisziplinären multimodalen Behandlungsstrukturen erforderlich um schmerzchronifizierendes subjektives Schmerzerleben auf emotionaler und kognitiver Ebene zu verringern oder aufzuheben. Bei bereits hoch chronifizierten Patienten (Gerbershagen Stad. II oder III) ist eine zuwendungsintensive Behandlung erforderlich, um die Patienten emotional so weit zu stützen, dass sie zu einer aktiven Krankheitsbewältigung motiviert sind. Ziel der psychologischen Schmerztherapie ist es, den Patienten auf der Basis kognitiv-verhaltenstherapeutischer, gesprächs-psychotherapeutischer und systemischer Verfahren zu ermöglichen, eine aktive Schmerzbewältigung zu erlernen. Die Patienten lernen, dass sie das Schmerzerleben beeinflussen können, sich mental von den Schmerzen distanzieren können und die eigene Genussfähigkeit und Lebensqualität trotz vorhandener Schmerzen zu steigern.
Psychologisch- schmerztherapeutische Verfahren: Verhaltensanalyse und Veränderung interner und externer schmerzfördernder Bedingungen Erlernen konstruktiver Schmerzbewältigungsstrategien Training sozialer Kompetenzen Stressbewältigungstraining Erlernen von Entspannungsverfahren Einbeziehung der Angehörigen im Einzelfall Psychologische Schmerzdiagnostik
Tagesklinik Programm: zehntägiges Blockprogramm mit fünf Behandlungstagen pro Woche Kombination aus: - Optimierung der Schmerzmedikation - Nervenblockaden - Sympathikusblockaden - Akupunktur, etc. |