Gemeinschaftsklinikum Kemperhof Koblenz St. Elisabeth Mayen

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Klinisches Ethikkomitee (KEK)

Das Klinische Ethikkomitee (KEK) ist eine Einrichtung des Gemeinschaftsklinikums Koblenz-Mayen, Kemperhof Koblenz. Es handelt sich um ein Beratungsgremium aus Mitgliedern verschiedener Berufsgruppen des Hauses. Im 13-köpfigen Ethikkomitee arbeiten Mediziner, Pflegekräfte, Mitarbeitende aus Sozialdienst und Seelsorge. Dazu kommen ein externer Jurist und eine sogenannte "Bürgerin". Mit seiner Arbeit bietet es die Chance, ethische Fragestellungen, Entscheidungssituationen und Konflikte des klinischen Alltags in interdisziplinärer und systematischer Weise zu reflektieren und aufzuarbeiten.
 
Weitere Informationen zum Klinischen Ethikkomitee finden Sie auch hier in unserem Flyer.


Ziele

Das Klinische Ethikkomitee dient als Anlaufstelle für Patienten, Angehörige und Mitarbeitende. Es bietet Gewähr, dass in schwierigen ethischen Entscheidungssituationen wie bei Konflikten wegen unterschiedlicher Behandlungsvorstellungen in einem unabhängigen Beratungs- bzw. Vermittlungsprozess Lösungsperspektiven gesucht werden können. Angestrebt ist die Stärkung ethischer Bewusstseinsbildung, Verantwortung, Autonomie, Wertschätzung und Würde im Alltag eines Klinikums der Schwerpunktversorgung.
 


Formen

Aktuelle Einzelanfragen von Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern werden möglichst zeitnah vor Ort mit beteiligten Personen bzw. Gruppen erörtert.
 
Manche Bewertungen werden in der ethischen Fallbesprechung auf Station durchgeführt. Themen sind zum Beispiel der Umgang mit Patientenverfügungen, die Frage der Weiterführung intensivmedizinischer Maßnahmen oder nach Therapiebegrenzung am Lebensende. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Maßnahmen für die betroffenen Patienten unter Berücksichtigung ihrer individuellen Werte als geeignet erscheinen.
 
Mit der Entwicklung von Empfehlungen wird ethische Orientierung für häufig wiederkehrende ethische Fragestellungen, wie zum Beispiel der Umgang mit Patientenverfügungen angeboten.
 
Bei der Erörterung ethischer Fragestellungen und Konfliktsituationen werden ethische Aspekte wie Selbstbestimmung, Wohltun, Nichtschaden, Gerechtigkeit, Konsequenzen alternativer Entscheidungen für den Behandlungsverlauf, medizinethische und pflegeethische Grundsätze sowie rechtliche Bestimmungen beachtet.


Info-Flyer über Möglichkeiten der Vorsorge (Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung)

Es ist sinnvoll, für den Fall einer schweren Erkrankung, in der man persönlich wichtige Entscheidungen nicht mehr selbst äußern kann, Vorsorge zu treffen.
Wir haben die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale einer Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung in einem Info-Flyer zusammengefasst. Dabei werden auch mögliche Ansprechpartner während eines stationären Aufenthaltes im Gemeinschaftsklinikum benannt.
Den Info-Flyer können Sie hier als PDF-Datei abrufen.
 


Vorsitzende des KEK

Pfarrer Martin Pietsch

1. Vorsitzende
Pfarrer Martin Pietsch
Evangelischer Seelsorger


Dr. Ansgar Rieke

2. Vorsitzender
OA Dr. med Ansgar Rieke
Immunologische Ambulanz für HIV und Aids
 


Weitere Mitglieder der KEK


Mitglieder

Abteilung

Birgit Eultgem

Leitung Hebammenschule

Birgit Fey

Stationsschwester Neonatologische Intensivstation

Kerstin Gartig

Krankenschwester Internistische Intensivstation

Renate Hitzel

Stationsschwester

Dr. med. Barbara Jarmusch

Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin

Ulrike May

Sozialdienst

Dr. med. Wolfgang Müller

Oberarzt der Kinder- und Jugendmedizin

Gisela Pilzecker

Externes Mitglied

Bernd Schömer

Pastoralreferent Kath. Seelsorge

Robert Schneider

Rechtsanwalt, externes Mitglied


Das Team der Ethischen Fallbesprechung

Bernd Schömer (Koordination)
Dr. med. Ansgar Rieke
Dr. med. Wolfgang Müller
Dr. med. Barbara Jarmusch


Ihr Kontakt zum Klinischen Ethikkomitee

Vorsitzender des KEK:
Pfarrer Martin Pietsch
Tel.: 0261 / 499 2074
 
Stellvertretender Vorsitzender:
Dr. med Ansgar Rieke
Tel.: 0261 / 499 2691
 


Patienten-Info-Veranstaltung

"Patienten fragen - St. Elisabeth" Veranstaltungsreihe für Patienten und Interessierte  
 
Thema: Organspende - wie sicher ist die Hirntodfeststellung im klinischen Alltag?
Termin: 16. April 2013, 18:00 Uhr  
Referenten: Evangelischer Pfarrer Martin Pietsch und Oberarzt Dr. Ansgar Rieke 
Ort: Konferenzzentrum am Gemeinschaftsklinikum Kemperhof Koblenz  
 
 




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