Gemeinschaftsklinikum Kemperhof Koblenz St. Elisabeth Mayen

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KLINIKEN

Zentrallaboratorium

Laborleitung

Maike Brand
Tel.: 0261 / 499 2711
Fax: 0261 / 499 2710
E-Mail: maike.brand@gemeinschaftsklinikum.de
 
 

Das Zentrallaboratorium ist der Medizinischen Klinik II unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Thomas  Eisenhauer unterstellt.
 
 

Schwerpunkte

Im Zentrallaboratorium werden über 1,1 Millionen Analysen bearbeitet, die von Stationen und Ambulanzen des Klinikums angefordert werden. Das Laboratorium ist täglich 24 Stunden besetzt (Notfalldiagnostik); die analytischen Arbeiten werden vom medizinisch technischen Personal (MTA) mit Hilfe moderner Analysengeräte in vier Schichten erledigt. Den Schwerpunkt bilden Bestimmungen aus den Bereichen

  • Klinische Chemie
  • Hämatologie
  • Blutgruppenserologie

  • Zum Teil durch die Analysengeräte bedingt, werden in der Klinischen Chemie Arbeitsbereiche mit folgenden Untersuchungsschwerpunkten unterschieden:
  • Enzyme, Substrate, Metabolite, Fette und Elektrolyte
  • Proteine und Elektrophorese
  • Infektionsserologie, Tumormarker und Hormone
  • Drogenscreening und Medikamente (Therapeutic Drug Monitoring)
  • Gerinnungsuntersuchungen
  • Urinuntersuchungen und Sondermaterial, bestehend aus Liquor oder Punktaten
  • Zentrallabor

    Wichtigen medizinischen Bereichen, Stationen und dem Betriebsarzt werden ohne großen Anforderungsaufwand die benötigen Untersuchungen aus dem kompletten Analysenspektrum als Untersuchungsprofile angeboten. Jährlich werden etwa 7000 Blutprodukte (leukozytendepletierte Erythrozyten-Konzentrate, gefrorenes Frischplasma und Thrombozytenhochkonzentrate) abgegeben und rund 7000 Verträglichkeitsproben (Kreuzproben) durchgeführt.
     

    Depot Blutspendedienst

    Das Laboratorium ist auch ein Depot vom DRK-Blutspendedienst West gGmbH und versorgt weitere Krankenhäuser in Koblenz und Umgebung mit Blutprodukten (leukozytendepletierte Erythrozyten-konzentrate und GFP).
     

    Aufgabenbereich

    Labor In1284

    Zentrale Aufgaben des Laboratoriums sind:

  • Erstellung und Validierung der Untersuchungsergebnisse
  • Zeitnahe Übermittlung der zu Diagnosefindung und Therapieüberwachung benötigten Laborwerte an den anfordernden Arzt
  • Interne – und externe Qualitätskontrolle nach den Richtlinien der Bundesärztekammer (RiliBäk)
  • Qualitätssicherung für Geräte der Patientennahen Laboratoriumsdiagnostik – Point-of-Care Testing – (POCT)

    Die Erstellung der Untersuchungsergebnisse bildet den Schwerpunkt der im Laboratorium durchgeführten Tätigkeiten.

    Bei der „Validierung der Untersuchungsergebnisse“ werden alle abgearbeiteten Analysen aus den Bereichen Klinische Chemie, Hämatologie und Blutgruppenserologie einer abschließenden Bewertung durch die MTA (technische Validierung) und den Laborleiter (Plausibilitätskonrolle und Extremwertkontrolle) unterzogen. Eine wichtige Grundlage für die Beurteilung und Gültigkeitserklärung von Messergebnissen ist die Verfügbarkeit von Referenzbereichen. Faktoren wie Alter, Größe, Gewicht, Geschlecht, Tagesrythmus Ernährungsgewohnheiten der Probanden (Referenzindividuen) und die Unersuchungsmethode beeinflussen die Referenzbereiche.

    Das neu eingeführte „Order & Entry“ – System im Klinikum ermöglicht ein belegloses Anfordern der Analysen von allen Stationen und Ambulanzen. Nach der Freigabe vom Laboratorium stehen dann allen anfordernden Stellen die Untersuch-ungsergebnisse so Zeitnahe wie nur möglich zur Verfügung.

  • Qualitätssicherung

    Die neue Richtlinie zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (RiliBäk) hat der Vorstand der Bundesärztekammer am 24.08.2001 erlassen. In dieser Richtlinie werden Mindestanforderungen an die Qualitätssicherung, insbesondere an die Messgenauigkeit von quantitativen laboratoriumsmedizinischen Analysen festgelegt. Sie wurde veröffentlicht im Deutschen Ärzteblatt 98, Heft 42, am 19. Oktober 2001, Seite A 2724 – 2759.

    Mit den meisten POC-Verfahren werden quantitative Bestimmungen wichtiger Vitalparameter wie Glucose oder Blutgase durchgeführt. Auch diese Analysen unterleigen der Qualitätssicherung durch die RiliBäk (vier externe Ringversuche pro Jahr). Aus Kostengründen überwacht und organisiert das Laboratorium für diese große Anzahl von Analysengeräten die Qualitätssicherung.
     

    Unser Team


    Maike Brand 
    Martina Brasse
    Maria Brodowy
    Anita Eul
    Marliese Felgenheier
    Petra Fuchs
    Anette Geis
    Beate Gerlach
    Stefanie Kleinschrod
    Ruth Koener
    Karin Ludwig
    Birgit Meyer
    Heidrun Piegsa
    Gaby Ruf
    Dorothea-Desiree Schlichting
    Iris Schmidt
    Martina Simonis
    Lieselotte Spatariu
    Christiane Theis
    Nicole Theising
     




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