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Resektion bei elektiver Cholezystektomie Die angegebenen Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf elektive Operationen. Alle dringlichen oder Notfallsituationen erfordern ein spezielles Akutvorgehen und werden nach stationärer Aufnahme bevorzugt abgeklärt oder bereits operativ behandelt. |
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Indikationssprechstunde Nach Terminvereinbarung bitten wir um Vorstellung der PatientInnen in meiner Indikationssprechstunde Di und Do ab 14:00 Uhr (Anmeldung bei Frau U. Theisen 02651/ 83 4803 tgl. 8:00 Uhr bis 13:00). Um eine OP-Indikation stellen zu können, benötige ich folgende Befunde: Sonographiebefund und Bild(er) Wenn möglich, Leberwerte mit Cholestaseparametern, Pankreasenzyme sowie kl. Blutbild und CRP Evtl. vorliegende Zusatzuntersuchungen (ERCP, CT, MRCP, Gastroskopie, Coloskopie) Nach abschließender Klärung der Fragen des Patienten sowie kurzer Vorabaufklärung über die Durchführung der →Operation wird ein OP-Termin vereinbart. Der Pat. erhält einen Patientenfragebogen und ein Merkblatt zur Operation. |
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Prästationäre Sprechstunde
Im Zuge der gesundheitspolitischen Veränderungen nehmen wir die Patienten erst am Tag der Operation stationär bei uns auf. Die erforderlichen Vorbereitungen werden ambulant in der prästationären Sprechstunde wenige Tage vor der Operation erledigt. Operationsvorbereitung in der prästationären Sprechstunde -bei ansonsten gesunden Patienten: - Überprüfung der Laborwerte
- anamnestischer Hinweis auf (passageren) Ikterus?
- Anordnen evtl Zusatzuntersuchungen (z.B. ERCP, CT oder MRCP)
- EKG: ³ 40 J.
- Röntgen-Thorax: nur nach ärztlicher Indikation
- Operationsaufklärung durch einen Chirurgen
- Narkoseaufklärung durch einen Anästhesisten
- Klärung der Thromboseprophylaxe: - bei vorstationären normgewichtigen Patienten Fragmin P/d s.c., morgens - bei erhöhtem Thromboserisiko (Thrombophile Diathese, Z.n. TVT, familiäre Belastung) NMH gewichtsadaptiert höher dosiert (Beipackzettel)
-zusätzlich muss bei Patienten mit Vorerkrankungen überprüft werden: - Bei arterieller Hypertonie: Blutdruckeinstellung (Blutdruckmedikation darf am Morgen der Operation mit einen kleinen Schluck Wasser eingenommen werden)
- Bei Diabetes mellitus: Blutzuckereinstellung (Metformin (GlucophageÒ; MescoritÒ) 4 Tage präoperativ absetzen und ggf. auf Insulin umstellen)
- Bei Einnahme von Thrombozytenaggregationshemmern: Acetylsalicylsäure (ASSÒ, AspirinÒ, AsproÒ, GodamedÒ, Herz-ASSÒ , ThomapyrinÒ), Ticlopidin (TiclydÒ) und Clopidrogel (PlavixÒ/IscoverÒ), ReoProÒ, AggrastatÒ, IntegrilinÒ, RocornalÒ und PersantinÒ 1 Woche präoperativ absetzen, ggf. Gabe von Fraxiparin
- Marcumar absetzen, ab einem Quickwert von ³ 30 % (INR £ 2,5) überlappend Fraxiparin, je nach Indikation in gewichtsadaptiert therapeutischer Dosierung - für elektive Operation: Quickwert > 50 %
- Bei Schilddrüsenerkrankungen oder V.a. Hyperthyreose: TSH, fT3 u. fT4 -Kontrolle
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Stationäre Aufnahme am Tag der Operation Stationäre Aufnahme Wir bitten die Patienten, sich am OP-Tag um 7:00 Uhr auf der Station 3B einzufinden. Folgende Nüchternzeiten sind einzuhalten: - Letzte leichte Mahlzeit mindestens 6 Stunden vor der Operation.
- Letztes Getränk (klare Flüssigkeiten wie Tee oder Wasser) 2 Std. vor OP
Unsere Pflegekräfte sind behilflich beim Beziehen des Zimmers, beim Einräumen des Schranks, ggf. beim Entkleiden. Zur Vorbereitung wird eine Rasur des OP-Gebietes vorgenommen. Der Operateur besucht den Patienten. |
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Operation Die überwiegende Mehrzahl aller Operationen wird in unserem Hause laparoskopisch durchgeführt. Die Gallenblase wird mit dem laparoskopischen Instrumentarium vom Leberbett abpraepariert, der D. zystikus und die A. zystica werden zwischen Clips durchtrennt und die Gallenblase über den Nabeltrokar in einem Bergebeutel herausgezogen. Bei einigen Voroperationen sowie Verklebungen durch Entzündungen wird natürlich auch noch das offene Verfahren angewendet. Die Sicherheit des Patienten bestimmt hier das Vorgehen. Eine offene Cholezystektomie wird auch bei gleichzeitig vorliegendem Choledochusstein, der über eine ERCP nicht entfernt werden konnte, erforderlich. Hierbei muß der D. choledochus eröffnet werden und nach Steinextraktion und Einlegen einer T-Drainage wieder vernäht werden. |
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Postoperativer Verlauf Nach kurzzeitiger Überwachung im Aufwachraum unter Betreuung durch eine(n) Anaesthesieschwester/pfleger wird der Pat wieder auf die Station verlegt. Die Magensonde wurde bereits am Ende der Operation wieder entfernt. Die Infusion erfolgt über eine normale Venenverweilkanüle. Die Patienten dürfen wenige Stunden nach dem Eingriff wieder ausreichend trinken. Normale Schonkost wird am Folgetag angeboten. Bezüglich der Mobilisation bestehen keine Einschränkungen. Bei ungestörtem Verlauf und Wohlbefinden des Patienten kann die Entlassung ab dem 2. postoperativen Tag erfolgen. |
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Verhaltensregeln nach Entlassung Eine bestimmte Ernährungsform oder Diät ist nach heutigem Erkenntnisstand nicht mehr erforderlich. Allerdings sollte für ca. Woche eine gut bekömmliche Schonkost eingehalten werden. Bei einigen Patieten kann es insbesondere nach einer fett- bzw. kalorienreichen Mahlzeit zu leichten Verdauungsbeschwerden, wie z.B. Völlegefühl, oder vermehrten Blähungen kommen. Solche Beschwerden können, müssen aber nicht auftreten und klingen meist nach einigen Tagen wieder ab. Bis zur völligen Beschwerdefreiheit sollte dann weiter eine fettarme Schonkost zu sich genommen werden. Auf regelmäßigen Stuhlgang sollte geachtet werden. Sollte erneut eine Kolik oder ein Oberbauchschmerz auftreten, könnte dies ein Hinweis auf einen Choledochusstein sein. Eine ERCP wäre dann anzuraten. Die Weitergabe der Thromboseprophylaxe ist nur bei besonderer Disposition erforderlich. Die Wunden werden überwiegend mit einem selbstauflösenden Faden genäht. Das Fadenziehen entfällt. Ein Pflaster ist nach dem 2.Tag nicht mehr erforderlich. Kurzes Duschen ist erlaubt. Arbeitsfähigkeit ist ca. 2 Wochen nach Operation wieder gegeben, je nach beruflicher Tätigkeit. Das Steuern eines Fahrzeugs sollte nur bei Schmerzfreiheit und vollständiger Mobilisation erfolgen. Sport Jede Sportart, bei der keine Schmerzen empfunden werden, kann ausgeübt werden. Bei größeren Wunden (nach offenen Operationen) sollte eine Karenzzeit von ca. 3 Wochen abgewartet werden (ausgenommen Wandern oder Fahrradfahren in der Ebene ab 8. Tag). Intimverkehr Intimverkehr ist 1 Woche nach dem Eingriff wieder erlaubt, sofern keine Blutergüsse oder stärkeren Schwellungen im OP-Gebiet vorhanden sind. |
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