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Gallenblasenentfernung Indikationssprechstunde
Nach Terminvereinbarung durch die Chefsekretärin Frau U. Theisen, bitten wir um Vorstellung in der Sprechstunde dienstags und donnerstags ab 14:00 Uhr. Hier wird die Operationsindikation gestellt. Es findet eine lokale Untersuchung statt, mitgebrachte Befunde werden gemeinsam angeschaut und besprochen. Bitte bringen Sie, um die Frage einer Gallenblasenentfernung beantworten zu können, von Ihrem Hausarzt folgende Unterlagen mit:
Sonographiebilder und -befund der Gallenblase Laborbefund mit Leberwerten Nach abschließender Klärung Ihrer Fragen sowie Erläuterung der Operationsmethode wird ein Termin für die prästationäre Sprechstunde und ein OP-Termin vereinbart.
Wenn Sie an Diabetes mellitus erkrankt sind und Metformin (Glucophage, Mescorit) einnehmen, ASS-haltige Medikamente (Aspirin, Thomapyrin, Gelonida) oder Marcumar einnehmen, bitten wir um gezielte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt. Diese Medikamente müssen vor der geplanten Operation ab- oder umgesetzt werden. Tun Sie dies aber bitte nie eigenmächtig. |
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Prästationäre Sprechstunde Im Zuge der gesundheitspolitischen Veränderungen und der Forderungen der Patienten nach einem kurzen stationären Aufenthalt nehmen wir die Patienten zur Gallenblasenentfernung am Tag der Operation bei uns auf. Die erforderlichen Vorbereitungen werden ambulant in der prästationären Sprechstunde wenige Tage vor der Operation erledigt. |
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Operationsvorbereitung in der prästationären Sprechstunde
- Überprüfung des Sonographiebefundes, evtl. Veranlassung von Zusatzuntersuchungen
- Überprüfung der Laborwerte
- EKG bei Patienten über 40 Jahre
- Röntgen-Thorax nur nach spezieller Indikation
- Operationsaufklärung durch einen Chirurgen
- Narkoseaufklärung durch einen Anaesthesisten
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Stationäre Aufnahme am OP-Tag Wir bitten Sie, sich am OP-Tag um 7.00 Uhr auf der Station 3B einzufinden. Folgende Nüchternzeiten sind einzuhalten: Die letzte leichte Mahlzeit darf nicht kürzer als 6 Stunden vor der Operation eingenommen sein. Das letztes Getränk (klare Flüssigkeiten wie Tee oder Wasser) 2 Std. vor OP. Blutdruckmedikation etc. darf am Morgen der Operation mit einem kleinen Schluck Wasser eingenommen werden. Unsere Pflegekräfte sind Ihnen behilflich beim Beziehen des Zimmers, beim Einräumen des Schranks und ggf. beim Entkleiden. Zur Vorbereitung wird durch die Pflegemitarbeiter eine Rasur des OP-Gebietes vorgenommen. Der Operateur kommt am Morgen der Operation zu Ihnen. |
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Gallenblasenentfernung
Diese Operation wird in der Regel laparoskopisch durchgeführt. Bei der laparoskopischen Gallenblasenentfernung wird über einen ca. 2 cm langen Hautschnitt direkt unterhalb des Bauchnabels ein Zugang zur Bauchhöhle geschaffen. Über diesen Zugang wird mit einer Spezialkamera in die Bauchhöhle geschaut. Über drei ca. 1cm lange Schnitte unterhalb des rechten Rippenbogens wird mit speziellen Greif- und Schneideinstrumente die Gallenblase operiert. Zuerst werden die Gallenblasengefäße und der Gallenausführungsgang präpariert und abgesetzt. Anschließend wird die Gallenblase aus dem Leberbett gelöst. Die Gallenblase wird am Ende der Operation im Bauchraum in einen Bergebeutel verbracht und über den Zugang im Bereich des Bauchnabels entfernt. Nur manchmal ist es erforderlich Drainagen in die Wundhöhle einzubringen. Der Hautverschluss wird mit einem kosmetisch unauffälligen, sich selbst auflösenden Hautfaden vorgenommen. Das Entfernen der Fäden ist nicht mehr notwendig. Direkt nach der Operation werden Sie zunächst im Aufwachraum durch eine(n) Anaesthesieschwester/pfleger betreut. Bei unauffälligem Verlauf werden Sie schon bald in Ihr Zimmer verlegt. Einige Stunden nach der Operation können Sie schon wieder kleine Mengen klare Flüssigkeit trinken. |
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1. postoperativer Tag Visite, Wundkontrolle, ggf.Überprüfung der Drainagen (ggf.Entfernung) Schonkost |
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2. postoperativer Tag Visite, Wundkontrolle Laboruntersuchung Schonkost Die Entlassung ist bei unauffälligem klinischem Verlauf ab dem 2. postoperativen Tag möglich. |
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Nachsorge Da zum Entlassungszeitpunkt noch kein Histologiebefund vorliegt, werden Sie mit einem vorläufigen Arztbrief entlassen. Der endgültige Brief an Ihrem Hausarzt folgt sofort nach dem Eintreffen des histologischen Befundes. Bei auffälliger Histologie werden Sie sofort telefonisch benachrichtigt und das weitere Vorgehen besprochen. |
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Verhaltensregeln nach Entlassung Operationswunden Das Fadenziehen entfällt. Ein Pflaster ist nach dem 2.Tag nicht mehr erforderlich. Kurzes Duschen ist erlaubt. Körperliche Belastung und Arbreitsfähigkeit Arbeitsfähigkeit ist ca. 2 Wochen nach Operation wieder gegeben, je nach beruflicher Tätigkeit.
Das Steuern eines Fahrzeugs sollte nur bei Schmerzfreiheit und vollständiger Mobilisation erfolgen. Ernährung Eine bestimmte Ernährungsform oder Diät ist nach heutigem Erkenntnisstand nicht erforderlich. Allerdings sollte für ca. 1 Woche eine gut bekömmliche Schonkost eingehalten werden. Bei einigen Patienten kann es insbesondere nach einer fett- bzw. kalorienreichen Mahlzeit zu leichten Verdauungsbeschwerden, wie z.B. Völlegefühl, oder vermehrten Blähungen kommen. Solche Beschwerden können, müssen aber nicht auftreten und klingen meist nach einigen Tagen wieder ab. Bis zur völligen Beschwerdefreiheit sollte dann weiter eine fettarme Schonkost zu sich genommen werden. Auf regelmäßigen Stuhlgang sollte geachtet werden. Die Wunden werden überwiegend mit einem selbstauflösenden Faden genäht. Sport Jede Sportart, bei der keine Schmerzen empfunden werden, kann ab dem 7. postoperativen Tag ausgeübt werden.
Intimverkehr Intimverkehr ist 1 Woche nach dem Eingriff wieder erlaubt, sofern keine Blutergüsse oder stärkeren Schwellungen im OP-Gebiet vorhanden sind. |
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