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Aufnahme am Operationstag Aufnahme Wir bitten die Patienten, sich am Operationstag um 7:00 Uhr auf der Station einzufinden. Ambulante Patienten gehen bitte auf die Station 2A, stationäre auf die Station 3B. Die Anästhesie bittet dringend, folgende Nüchternzeiten einzuhalten: - Letzte leichte Mahlzeit 6 Std. vor der Operation
- Letztes Getränk 2 Std. vor Operations-Einleitung (1-2 Gläser Wasser oder Tee. Kein Fett! Keine festen Bestandteile!)
Die/Der Schwester/Pfleger ist den Patienten beim Beziehen des Patientenzimmers, ggf. beim Einräumen des Schranks, ggf. beim Entkleiden behilflich. Die Rasur des Operationsgebietes wird durch das Pflegepersonal erledigt. Jeder Patient wird noch einmal von einem Arzt gesehen und erhält Gelegenheit Fragen zu stellen und eventuelle Unklarheiten zu beseitigen. Operation Bei der Laparoskopischen Hernie wird von der Bauchhöhle aus zunächst der Bruchsackinhalt aus der Hernie in den Bauchraum gezogen. Danach wird zur Bauchwandverstärkung ein Netz vom Os pubis über die Bruchpforte hinweg bis zum Befginn der Blase gelegt. Die Verankerung erfolgt über Metallclips oder nach neuester Methode, die wir zunehmend anwenden, mittels Fibrinkleber. Bei der OP nach Lichstein wird das Netz von außen an das Leistenband fixiert, um den inneren Leistenring gelegt und weiter auf dem M. internus fixiert. Die Shouldice-Methode doppelt die ausgedünnte Faszia transversalis mittels eines nicht resorbierbaren Fadens mit Einengung des inneren Leistenrings und doppelt darüber den M. Internus mit dem Leistenband. Der Hautverschluß erfolgt regelhaft durch einen resorbierbaren Faden, sodaß ein Fadenziehen entfällt. Starke Verwachsungen z.B. nach Voroperationen können zu einem Umstieg von der laparoskopischen zur offenen Herniotomie erfordern. Standardmäßig wird eine perioperative Singleshot-Antibiose mit Cefuroxim durchgeführt. Am OP-Tag werden die Patienten zunächst im Aufwachraum durch eine(n) Anaesthesieschwester/pfleger betreut. Hier werden Herz-Kreislaufkontrollen sowie lokale Wundkontrollen durchgeführt. Postoperative Behandlung - Visite, Wundkontrollen, Überprüfung von evtl. Drainagen
- Analgesie nach Schmerzschema
- Normale Ernährung ab dem 1. postoperativen Tag
- Normale Mobilisation je nach Beschwerden möglich
Entlassung bei unauffälligem klinischen Verlauf ab dem 2. postoperativen Tag ist möglich. Patienten erhalten in jedem Fall einen zumindest vorläufigen Entlassungsbrief sowie ein Merkblatt zum Verhalten nach Leisten- und Schenkelbruchoperationen, das die nachstehend aufgeführten Verhaltensregeln enthält. - Ggf. Wiedervorstellung zur Kontrolle am 7.-14. postoperativenTag
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