Gemeinschaftsklinikum Kemperhof koblenz St. Elisabeth Mayen

Suche



UNSER KRANKENHAUS

ANGEBOTE / LEISTUNGEN

PATIENTEN / BESUCHER INFOS

KLINIKEN

» 

Anästhesie / Intensivmedizin

» 

Viszeralmedizin

» 

Unfallchirurgie / Orthopädie

» 

Gynäkologie / Geburtshilfe

» 

Innere Medizin

» 

Belegklinik für
Hals-/Nasen-/
Ohrenheilkunde

» 

Belegklinik für
Mund-/Kiefer-/
Gesichtschirurgie / Plast. Chirurgie

» 

Belegklinik für
Urologie



Unsere Schwerpunkte

Wir stellen für Mayen und Umgebung eine breite allgemeinchirurgische und viszeralmedizinische Versorgung sicher. Darüber hinaus bieten wir schwerpunktmässig folgende Spezialisierung an:
 
 


Minimalinvasive Chirurgie

MIC Mayen

Die Minimalinvasive Chirurgie bietet komplikationsarme Operationsverfahren mit hohem Patientenkomfort. Wesentliche Vorteile dieser Methode sind die rasche Erholung der Darmfunktion, weniger postoperative intraabdominelle Verwachsungen, eine bessere Lungenfunktion, geringere Schmerzen, weniger Immunsuppression und ein gutes kosmetisches Ergebnis. Aufgrund unserer Erfahrung mit dieser Methode führen wir nahezu alle gängigen bauchchirurgischen Operationen laparoskopisch durch.

Minimalinvasive Chirurgie

In der Notfallversorgung genießen die konventionellen Operationstechniken ihren Stellenwert. Im Rahmen der Colorektalen Chirurgie führen wir alle Eingriffe des Colon descendens, des Sigma und  Rektum primär laparoskopisch durch. Die laparoskopische rechtsseitige Hemicolektomie hat bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und bei extrem adipösen Patienten ihren  Stellenwert. Die laparoskopische Appendektomie, teilweise im Rahmen einer diagnostischen Laparoskopie, ist ebenso wie die laparoskopische Cholecystektomie ein Standardeingriff. Die laparoskopische Versorgung der Leistenhernie genießt ihren besonderen Stellenwert aufgrund der niedrigen Rezidivraten und der ausgesprochen geringen postoperativen Beschwerden der Patienten. Die laparoskopische Fundoplicatio mit Hiatusplastik zur Therapie der  gastroösophagealen Refluxkrankheit und Hiatushernie hat das konventionell offene Verfahren nahezu vollständig abgelöst. In geübter Hand sind die laparoskopischen Operationen sichere und für den Patienten nutzbringende Verfahren.
 
 


Gastroenterologie/Hepatologie

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Klinik für Viszeralmedizin liegt in der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Unter anderem werden hierbei Tumorerkrankungen wie z.B. das Kolonkarzinom (Dickdarmkrebs) diagnostiziert.
 
Eine Vielzahl unserer Patienten leidet auch an Lebererkrankungen. Neben Veränderungen der Leber durch Alkohol, Stoffwechselerkrankungen und Medikamente, sind hier in erster Linie die Infektionen zu nennen. Von zunehmender Bedeutung sind die Hepatitis C und B- Infektionen. Über die Diagnostik und Therapieeinleitung hinaus bieten wir auch eine Beratung der weiterbehandelnden Ärzte an, falls diese erwünscht ist.
 
Mittels spezieller Untersuchungstechniken können Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Bauchspeicheldrüse und der Leber festgestellt werden und gegebenenfalls auch unmittelbar im Rahmen der Untersuchung behandelt werden.  
 
Hierzu steht uns eine modern eingerichtete Endoskopieeinheit  zur Verfügung. Gut geschultes Endoskopiepersonal arbeitet Hand in Hand mit in diesem Fachgebiet  besonders spezialisierten Ärzten (Gastroenterologen).
 
 
Folgende diagnostische und therapeutische Verfahren können hier durchgeführt werden:
 
1) Sonographie (=Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane) einschließlich der Möglichkeit, mittels eines speziellen Punktionsschallkopfs gezielt Gewebsproben entnehmen zu können
 
 2) Gastroskopie (= Magenspiegelung) einschließlich therapeutischer Maßnahmen wie z.B. Gummibandligatur bei Krampfadern in der Speiseröhre, Setzen von Clips bei Blutungen
 
3) Koloskopie (= Dickdarmspiegelung) einschließlich therapeutischer Maßnahmen wie z.B. Abtragung von Polypen mittels Schlinge
 
4) ERCP (= Darstellung der Bauchspeicheldrüsengänge und Gallenwege) einschließlich therapeutischer Maßnahmen wie z.B. Entfernung von Steinen aus dem Gallengang mittels Körbchen oder Ballon oder Einsetzen von Stents (s.u.)
 
5) Endosonographie (= Ultraschall über Hohlorgane wie Speiseröhre, Magen oder Enddarm) einschließlich der Möglichkeit mittels spezieller Nadeln Gewebsproben zu entnehmen
 
6) PEG/PEJ- Ernährungssonden ( =Sonden, die durch die Bauchdecke in den Magen oder den Dünndarm gelegt werden)
 
7) Tubus/Stent-Einlage (=Prothesen, die Engstellen überbrücken, z.B. in der Speiseröhre oder im Gallengang. Diese werden über ein Endoskop eingebracht)
 
8) Ballondilatation und Bougierung (= spezielle Methoden zur Behandlung von Engstellen im Magendarmtrakt)
 
9) Argon-Beamer Behandlung (=Spezielle Methode zur Blutstillung insbesondere im Magendarmtrakt, endoskopisch angewandt)
 
10)  Organpunktionen (=Methode zur Gewinnung von Gewebe mit speziellen Nadeln, z.T. mit Hilfe des Ultraschalls)
 


Onkologie und onkologische Chirurgie des Bauchraumes

OP-Team

Die Klinik für Viszeralmedizin will eine optimale, strikt an den Leitlinien der deutschen Krebsgesellschaft ausgerichtete Behandlung von Krebserkrankungen des gesamten Verdauungstraktes sicherstellen.
Den Patienten werden in einem umfassenden Konzept alle notwendigen Versorgungsmöglichkeiten von der Früherkennung über die Therapie  bis hin zur Nachsorge angeboten. Hierbei ist die Beratung und Betreuung von Betroffenen, aber auch von Risikopersonen ein zentrales Anliegen. Die Verbindung von Gastroenterologen und Viszeralchirurgen sichert einen schnellen und effizienten Know-How-Transfer zu Gunsten der Patienten. Eine umfassende Behandlung von Krebspatienten erfordert weitere Spezialdisziplinen. Die enge Zusammenarbeit der Klinik für Viszeralmedizin mit der Onkologie-Praxis Drs. Maasberg, Schmitz, Keller, der Radiologie-Praxis Drs. Roth, Haupt, Siebert, sowie dem Radiologischen Institut in der Hohenzollernstraße und der Praxis für Strahlentherapie am Kemperhof sichert die hohe Qualität in der modernen, interdisziplinären Tumorbehandlung.
 
Diese erfolgreiche Zusammenarbeit und die daraus resultierende Erfahrung in der Behandlung von Tumoren des Darmes (Colon) und des Enddarmes (Rektum) hat uns das Darmzentrum Rhein-Mosel-Eifel gründen lassen.


Schilddrüsenchirurgie

OP-Instrumente

Die Vielfalt der Schilddrüsenerkrankungen hat in der chirurgischen Therapie zu einer zunehmenden Spezialisierung geführt. Neue operationstechnische Methoden und der seit dem Jahr 2000 regelhafte Einsatz des Neuromonitoring des Stimmbandnervens tragen dazu bei, mögliche Komplikationen weitgehend auszuschließen. Seit Juni 2009 verfügen wir über ein Neuromonitoring der neuesten Generation. Als Besonderheit besteht nun zusätzlich die Möglichkeit den Stimmbandnerv während der Operation kontinuierlich zu überwachen. Der Einsatz dieser Weiterentwicklung macht die Schilddrüsenchirurgie noch sicherer.
Schwerpunkterkrankungen sind Knotenstrumen, Morbus Basedow, Schilddrüsenerkrankungen mit Überfunktion der Schilddrüse, Schilddrüsentumoren und Rezidiv-Kröpfe .
Im Rahmen der interdisziplinären  Zusammenarbeit mit den Radiologischen Praxen werden dort erhobene Untersuchungsergebnisse (z.B. Szintigraphie und Sonographie der Schilddrüse) angeschaut und dann das weitere Vorgehen besprochen.
Ziel unserer Operationsweise ist, die vollständige Entfernung kranken Gewebes, gesundes Gewebe nach Möglichkeit zu erhalten und Folgeeingriffe zu vermeiden.
 
 


Hernienchirurgie

Einen besonderen Stellenwert haben bei uns Leistenbruchoperationen.  Wir führen entsprechend der Größe des Leistenbruches und dem Alter des Patienten alle gängigen Operationsverfahren durch. Unsere besondere Spezialität sind laparoskopische Operationsmethoden. Der Leistenbruch wird in der sogenannten TAPP-Methode (Trans Abdominelle Präperitoneale Plastik). Die Narbenhernie wird zunehmend in der IPOM-Methode (Intra peritoneal Onlay Mesh) versorgt. Im Gegensatz zur konventionellen, offenen Chirurgie wird bei der minimalinvasiven Technik auf einen großen Bauchschnitt verzichtet. Über kleine Schnitte wird der Bruch von innen mit einem Kunststoffnetz versorgt. Der große Vorteil liegt darin, dass die ohnehin schon geschädigte Bauchwand nicht aufgeschnitten werden muss. Das Netz stabilisiert die Bauchwand von innen. Zu den Vorteilen der neuen Technik zählen eine Verminderung der postoperativen Schmerzen, kleine Narben und ein kürzerer  Aufenthalt im Krankenhaus. In groß angelegten Untersuchungen konnte gezeigt  werden, dass die Netzimplantation mit einem reduzierten Rezidivrisiko einhergeht. Aufgrund des hohen Patientenkomforts genießt die laparoskopische Versorgung des Leistenbruchs eine sehr große Akzeptanz bei unseren Patienten.
 
 



Kontakt

Impressum

Sitemap


Viszeralmedizin