Gemeinschaftsklinikum Kemperhof koblenz St. Elisabeth Mayen

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Unsere Schwerpunkte

Als Klinik mit allgemeinem internistischen Versorgungsauftrag umfasst unser Spektrum die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen aus dem Gesamtgebiet der Inneren Medizin - ausgenommen der Gastroenterologie.  
Wir verfügen über 82 internistische Betten sowie 12 Intensivbetten, die je nach Bedarf durch schwerkranke internistische Patienten oder durch  Patienten nach größeren Operationen belegt werden können. Es werden in unserer Klinik jährlich ca. 3800 Patienten behandelt.
 

Besondere Behandlungsschwerpunkte sind:

 
 


Kardiologie / Herz-Kreislauferkrankungen

Eine Vielzahl unserer Patienten leidet an Herz-Kreislauferkrankungen wie z.B. chronischer Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Angina-pectoris Beschwerden. Zur genauen Abklärung dieser Krankheitsbilder, die als Vorraussetzung für eine adäquate Behandlung dient, stehen uns ein modern eingerichtetes Herz-Kreislauflabor und ein Linksherzkathetermessplatz zur Verfügung.
 

Für diagnostische Verfahren und Therapie können eingesetzt werden:

  • EKG  
 
  • Langzeit-EKG
 
  • Langzeitblutdruckmessung  
 
  • Ergometrie ( = Fahrradbelastungs-EKG)
 

Ergometrie-Untersuchung eines Patienten

  • Streß-Echokardiographie ( = Ultraschalluntersuchung des Herzens während einer Fahrradbelastung bzw. unter Verabreichung bestimmter Medikamente). Dies ist eine empfindliche Methode unter anderem zur Aufdeckung von relevanten Engstellen der Herzkrankgefäße oder zur Graduierung von bestimmten Herzklappenfehlern.
 
  • Rechtsherzkatheter (= sog. Kleine Katheteruntersuchung, bei der über eine Vene ein Katheter in die rechten Herzhöhlen eingeführt wird um bestimmte Messungen durchführen zu können, z. B. die Druckverhältnisse in Herz und Lunge, auch in Abhängigkeit von der körperlichen Belastung und die vom Herzen geleisteten Volumina, sog. Herz-Zeit-Volumen)  
 
  • Linksherzkatheteruntersuchungen einschließlich Interventioneller Therapie
  
  • Transthorakale (TTE)- und transösophageale Echokardiographie (TEE) mit Farbdoppler ( =Ultraschalluntersuchung des Herzens mit einem Schallkopf, der von außen aufgesetzt wird sowie Herzultraschalluntersuchung von innen durch Einführen eines speziellen Gerätes in die Speiseröhre). Für die Diagnostik der Herzklappenfehler sowie Feststellung von Blutgerinnseln im Herzen ist die transösophageale Echokardiographie unentbehrlich.
 
  • Intensivmedizin mit umfangreichem Monitorin
  • Weitere Informationen zur internistischen Intensivmedizin  und Intensivmedizin erhalten Sie hier.   
 
  • Herzschrittmacher - Therapie (Implantation von modernen Ein- und Zweikammersystemen und Kontrolle der Geräte und ICD (Defibrillatertherapie)
 
  • ICD-Therapie
 
 

Schhrittmacherkontrolle durch OÄ Frau Trautmann

Die Herzschrittmacherimplantation erfolgt in unserem Hause in enger Zusammenarbeit mit der chirurgischen Klinik . Die Indikationsstellung und Auswahl des Schrittmachersystems ergibt sich nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.    
 
In unserer Herzschrittmacherambulanz können Schrittmacher- und ICD-Systeme aller Schrittmacherfirmen kontrolliert werden. Nähere Informationen zur SM-Ambulanz  erfahren Sie hier.
 


Angiologie / Gefäßerkrankungen

Das Fach Angiologie als Spezialgebiet der Inneren Medizin beschäftigt sich mit Krankheiten der Arterien, Venen und Lymphgefäße jeglicher Lokalisation. Hierzu gehören degenerative Erkrankungen wie die Arteriosklerose, aber auch entzündliche und rheumatische Gefäßprozesse. Die Diagnostik ist problemorientiert und berücksichtigt immer auch die Suche nach sogenannten Risikofaktoren wie Diabetes mellitus, Fettstoffwechselerkrankungen oder Gerinnungsstörungen und anderen Grunderkrankungen im Kontext der gesamten Inneren Medizin. Dieser ganzheitliche Anspruch ist ein wesentlicher Aspekt der internistischen Angiologie. Einen hohen Stellenwert besitzen schonende, nicht eingreifende und doch hocheffiziente Untersuchungsverfahren. Störungen der großen Gefäße und auch der Mikrozirkulation können sicher erkannt werden. Eine sorgfältige und konsequente Wundbehandlung hat einen besonderen Stellenwert. Therapeutisch kommen medikamentöse und kathetergestützte interventionelle Verfahren zum Einsatz. Durch spezielle Kathetertechniken können verengte Gefäße schonend erweitert und verschlossene Gefäßabschnitte häufig wieder durchgängig gemacht werden. Dies geschieht in örtlicher Betäubung, eine Narkose ist nicht erforderlich. Gelegentlich ist die Implantation einer Gefäßstütze (Stent) sinnvoll. Manchmal ist eine Operation nicht zu vermeiden.    
 
Wenn eine kathetergestützte oder operative Behandlung nicht mehr möglich ist, kann häufig durch eine konsequente medikamentöse Therapie eine Besserung für betroffene Patienten erreicht werden. Gefäßkrankheiten stellen behandelnde Ärzte oft vor komplexe Fragestellungen hinsichtlich des besten therapeutischen Vorgehens.  Eine Zusammenarbeit mit weiteren medizinischen Spezialgebieten wie Gefäßchirurgie und Radiologie ist selbstverständlich.      
 

Angiologische Duplexuntersuchung

Unser Behandlungsangebot umfasst:
  • arteriell degenerative Verschlussprozesse
  • entzündliche Gefäßerkrankungen
  • rheumatische Gefäßprozesse
  • Störungen der Mikrozirkulation
  • funktionelle Gefäßerkrankungen
  • diabetisches Fußsyndrom
  • venöse Thrombose
  • postthrombotisches Syndrom
  • Stammvarikosis
  • chronisch venöse Insuffizienz
  • Lymphödeme  
 
 
Unser Leistungsangebot umfasst:
diagnostisch:
  • farbcodierte Duplexsonographie aller Strömungsgebiete
  • Perfusionsdruckmessung
  • digitale Photoplethysmographie
  • Venenverschlußplethysmographie
  • dynamische Phlebomanometrie
  • transcutaner Sauerstoffpartialdruck TcPO2
 
und therapeutisch:
  • arterielle DSA mit interventioneller Therapie (PTA und Stentangioplastie) unter besonderer Berücksichtigung der Becken- und Beinarterien
  • Infusionstherapie
  • komplexe Entstauungstherapie
  • diabetisches Fußsyndrom 
 
Arterielle Durchblutungsstörungen machen sich oft durch Schmerzen beim Gehen bemerkbar, die zum Stehenbleiben zwingen (> Schaufensterkrankheit). Später können Ruheschmerzen oder gar Hautdefekte hinzukommen. Allerdings können insbesondere bei Patienten mit einem Diabetes mellitus schwere Durchblutungsstörungen auch ohne Schmerzen auftreten. Erkrankungen der Venen verursachen meist eine Schwellung eines Beins oder Arms verbunden mit einem Schwere- oder Spannungsgefühl. Ursächlich liegen meist eine Thrombose (> Verschluss eines Gefäß durch ein Blutgerinnsel) oder eine oft angeborene Schwäche der Venenklappen vor. Auch Lymphgefäßerkrankungen verursachen meist eine Schwellung der Beine.    
 
Im Bereich Angiologie untersuchen und behandeln wir Patientinnen und Patienten mit Gefässerkrankungen. Unser Angebot umfasst die Diagnostik und Therapie des gesamten Spektrums der Gefässkrankheiten.
 
Wir verstehen uns als Teil eines Netzwerkes von Spezialisten an unseren Kliniken, die sich zusammen mit uns für eine optimale Gefässmedizin einsetzen.
 
 
 


Diabetologie

Die Behandlung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ I und Typ II nimmt aufgrund steigender Patientenzahlen eine immer größere Bedeutung in der Inneren Medizin ein. Drei Internisten mit Zusatzbezeichnung Diabetologie und eine von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifizierte Diabetesberaterin kümmern sich um die Erst- und die Neueinstellung von Diabetikern auf orale Antidiabetika (OAD), auf die Kombination von basaler Insulintherapie und OAD (BOT) oder auf die intensivierte Insulintherapie. Eine intensive Zusammenarbeit mit einer diabetischen Schwerpunktpraxis gewährleistet den nahtlosen Übergang zwischen stationärer und ambulanter Behandlung der Patienten mit Diabetes mellitus.
 
Mehr zum Angebot der Ernährungs- und Diabetesberatung sehen Sie  hier.   
 
 


Atemwegserkrankungen

Viele unserer Patienten leiden an akuten oder chronischen Atemwegserkrankungen wie z.B. Pneumonien (Lungenentzündung), chronisch obstruktive Lungenerkrankung (chron. Bronchitis mit Verengung der Bronchien).  Unter anderem können in speziell dafür ausgerichteten Krankenzimmern auch Tuberkulosepatienten behandelt werden. Die exakte Diagnostik und damit auch Therapie dieser Erkrankungen wird uns durch eine Vielzahl an modernen Geräten ermöglicht.
 
  • Bodyplethysmographie, komplette Spirometrie und Diffusionsmessung  ( = komplexe Methoden zu Überprüfung der Lungenkapazität und Lungenfunktion) 
 
  • Spezifischer und unspezifischer inhalativer Provokationstest ( = Tests zur Erfassung von allergischen Reaktionen der Bronchien)
 
  • Diagnostische und interventionelle Bronchoskopie ( = Lungenspiegelung) mit bronchoalveolärer Lavage ( = Gewinnung von Bronchialzellen) und transbronchialer Biopsie  ( = Gewinnung von Lungengewebe)
 


Internistische Intensivmedizin

Unsere Intensivstation, die interdisziplinär geführt wird, verfügt über insgesamt 12 Betten.
Im Jahre 2002 wurde sie nach modernsten Gesichtspunkten neu errichtet  (Intensivmedizin).
Ein Team aus intensivmedizinisch ausgebildetem Pflegepersonal und in diesem Fachgebiet spezialisierten Ärzten sorgt für eine Überwachung unserer Patienten mit schwersten internistischen Krankheitsbildern wie  
 
  • Schockzustände und Mehrfachorganversagen durch schwerste Infektionen (Sepsis)
  • Herz-Kreislauf-Versagen z.B. bei Lungenembolien; akuter Herzschwäche; Herzinfarkt
  • Nierenversagen
  • Leberversagen
  • Hypergykämisches Koma bei Diabetes mellitus (= schwerste Blutzuckerentgleisungen, die zu Bewusstseinstrübungen und Mehrfachorganversagen führen können)
  • Schwere Entzündungen der Bauchspeicheldrüse etc.
 
 


Moderne Überwachungsgeräte stehen der Intensivstation zur Verfügung

Ein ausgedehntes Monitoring sorgt für eine ständige Überwachung der schwerkranken Patienten. Das bedeutet, dass die Patienten an eine Vielzahl von Geräten angeschlossen sind zur kontinuierlichen Übermittlung von Herzkreislauf- und Atmungsparametern wie z. B. EKG, Blutdruck, Sauerstoffgehalt im Blut.
 
Für den Fall, dass ein Patient künstlich beatmet werden muss, stehen insgesamt 5 moderne Beatmungsgeräte zur Verfügung. Auch eine nichtinvasive Beatmungsform über eine Atemmaske ist möglich.

Am Patientenbett können eine Vielzahl an diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen durchgeführt werden:    
 
  • Transthorakale- und transösophageale Echokardiographie mit Farbdoppler  ( = Ultraschalluntersuchung des Herzens mit einem Schallkopf, der von außen aufgesetzt wird sowie Herzultraschalluntersuchung von innen durch Einführen eines speziellen Gerätes in die Speiseröhre)
  • Rechtsherzkatheter (= sog. Kleine Katheteruntersuchung, bei der über eine Vene ein Katheter in die rechten Herzhöhlen eingeführt wird um bestimmte Messungen durchführen zu können)
  • Picco-System (= System zur Herzkreislaufüberwachung, bei dem unter anderem auch der Flüssigkeitsgehalt der Lungen indirekt bestimmt werden kann)
  • Zentraler Venenkatheter (= in eine Vene eingeführter Katheter, der mit seiner Spitze vor dem rechten Herzvorhof liegt zur Kreislaufüberwachung und künstlichen Ernährung des Patienten)  
  • Intraarterieller Katheter ( = in eine Arterie eingeführter Katheter zur kontinuierlichen Blutdruckmessung und Messung des Sauerstoffgehalts im Blut)
  • Passagerer  Herzschrittmacher (=Herzschrittmachersonde, die von außen über eine Vene gelegt wird, um das Herz bei langsamen Herzrhythmusstörungen notfallmäßig stimulieren zu können) 
  • Röntgenuntersuchungen  z.B. der Lunge
  • Sonographie (= Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane) einschließlich der Möglichkeit mittels eines speziellen Punktionsschallkopfs gezielt Gewebsproben entnehmen zu können
  • Gastroskopie (= Magenspiegelung) einschließlich therapeutischer Maßnahmen wie z.B. Gummibandligatur bei Krampfadern in der Speiseröhre, Setzen von Clips bei Blutungen
  • Koloskopie (= Dickdarmspiegelung) einschließlich therapeutischer Maßnahmen wie z.B. Abtragung von Polypen mittels Schlinge
  • PEG/PEJ- Ernährungssonden ( = Sonden, die durch die Bauchdecke in den Magen oder den Dünndarm gelegt werden      
  • Diagnostische und interventionelle Bronchoskopie ( = Lungenspiegelung)  mit bronchoalveolärer Lavage ( = Gewinnung von Bronchialzellen)
  • Organpunktionen- und Drainagen  Wie z. B.
  1. Pleuradrainage  ( = bei Ansammlung von Flüssigkeit (Pleuraerguß) oder Eindringen von Luft (Pneumothorax) in den Rippenfellraum können Schläuche von außen in den Rippenfellraum gelegt werden um die Flüssigkeit bzw. Luft abzusaugen)
  2. Perikarddrainage  (= bei Ansammlung von Flüssigkeit (Perikarderguss) im Herzbeutel kann ein Katheter in den Herzbeutel gelegt werden um die Flüssigkeit abzusaugen)
  3. Suprapubischer Blasenkatheter  (=Harnableitung über einen Katheter, der durch die Bauchdecke in den Blase geschoben wird)
 
  • Spezielle Dialyseverfahren ( = Nierenersatzverfahren)
 
Die enge Kooperation mit der nephrologischen Schwerpunktpraxis Drs. Hahn/ Krieger  im Altbau des Krankenhauses ermöglicht uns, dass spezielle Nierenersatzverfahren bei unseren schwerkranken Patienten unmittelbar auf der Intensivstation durchgeführt werden können.
 

Bestimmte diagnostische Verfahren können nicht unmittelbar in der Intensivstation durchgeführt werden.
Auch beatmete Patienten können jedoch  mit Hilfe eines mobilen Beatmungsgerätes unter Herz-Kreislaufüberwachung  problemlos transportiert werden.
 
Durch die enge Zusammenarbeit mit der radiologischen Gemeinschaftspraxis Drs. Roth/Haupt/Siebert unmittelbar am Krankenhaus können spezielle Untersuchungen rund um die Uhr erfolgen wie z.B. 
  • Kernspintomographie (MRT) (= Schichtaufnahmen von bestimmten Körperregionen durch ein starkes Magnetfeld)
  • Computertomographie (= Schichtaufnahmen von bestimmten Körperregionen durch Röntgenstrahlen)
 
Diese Verfahren sind u.a. wichtig für unsere Schlaganfallpatienten. Unmittelbar bei Aufnahme dieser Patienten wird überprüft, ob die Notwendigkeit einer Intensivüberwachung besteht. Eine Computertomographie bzw. Kernspintomographie des Schädels kann zeitnah erfolgen.
 


Palliativmedizin

Dr. Maasberg

Leitung Palliativeinheit
Dr. Michael Maasberg
Facharzt für Innere Medizin
Schwerpunktbezeichnung Hämatologie/Internistische Onkologie
Zusatzbezeichnung Palliativmedizin
Zusatzbezeichnung Medikamentöse Tumortherapie
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO)
Tel.: 02651 / 90 50 18
Fax: 02651 / 49 33 40
 
 


Symbol unserer Palliativstation

Seit August 2001 werden Patienten auf der Palliativeinheit unseres Krankenhauses behandelt. Insgesamt stehen 3 Betten in Einzelzimmern mit besonderer Ausstattung zur Verfügung sowie ein zusätzliches Zimmer zum Aufenthalt und als Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige.
 
Die Palliativeinheit ist der Klinik für Innere Medizin unterstellt. Ein Team von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen (in der Palliativmedizin speziell ausgebildete Internisten und Anästhesisten mit schmerztherapeutischem Schwerpunkt; in der psychiatrischen Tagesklinik tätige Psychiaterinnen sowie der am Krankenhaus niedergelassene Onkologie), palliativmedizinisch besonders geschultem Pflegepersonal, Krankengymnasten, Sozialarbeiterinnen und Seelsorgern setzt sich mit einem ganzheitlichen Konzept dafür ein, die Lebensqualität so zu verbessern, dass ein selbstbestimmtes und lebenswertes Leben trotz unheilbarer Erkrankung ermöglicht wird.
Es besteht darüber hinaus eine enge Kooperation mit den anderen Kliniken des Hauses. Hier ist insbesondere die onkologische Chirurgie hervorzuheben.
 

Oberstes Ziel der Palliativmedizin (lat. Pallium = Mantel) ist die Verbesserung der Lebensqualität in einem Krankheitsstadium, in dem eine Heilung der zugrunde liegenden schweren Erkrankung offensichtlich nicht mehr möglich ist.
Auch wenn die Palliativmedizin ursprünglich aus der Behandlung von Krebserkrankten entstanden ist, so beeinhaltet sie grundsätzlich viele chronische unheilbare Erkrankungen wie z.B. Endstadien von Lungen- und Herzleiden. Anders als die klassische, auf Heilung gerichtete Schulmedizin zielt die Palliativmedizin auf eine Linderung der Beschwerden.

Die Aufnahme und die Betreuung unserer Patienten erfolgt nach einem spezifischen Konzept und nach Kriterien der Palliativmedizin.
 
Das Team nimmt sich der Beschwerden der Patienten in besonderer Form an. Dies sind beispielsweise körperliche Beschwerden, insbesondere Schmerzen, Übelkeit, Schwäche, Luftnot u.ä.; hinzukommen aber auch seelische Probleme des Patienten und seiner Angehörigen, die ebenfalls die Lebensqualität sehr beeinträchtigen können.
Dabei soll die stationäre Behandlung dem Patienten eine Rückkehr ins häusliche Umfeld ermöglichen.
 

Ehrenamtliche Mitarbeiter des Hospizvereins Mayen e.V. unterstützen die Mitarbeiter des Krankenhauses, die Patienten und deren Angehörige.
 
Sie erreichen uns:
Station 1C- Palliativeinheit               02651 / 83 2190
Stationleitung Winfried Zils
Innere Ambulanz                                02651 / 83 3601      
 
Hospizverein Mayen e.V.
Siegfriedstr. 20
56727 Mayen  
Büro:                          02651 / 9000045
Bürozeiten:               Mo.  –  Fr.  9:00  -  13:00 Uhr
      
Spendenkonten:  
St. Elisabeth Krankenhausforum Mayen e.V. Stichwort: „ Palliativ-Ja zum Leben“
Volksbank RheinAhrEifel eG  
Konto: 13 499 000      BLZ: 57761591    
Kreissparkasse Mayen  
Konto: 39990               BLZ: 57650010
 
 


Labormedizin / Zentrallaboratorium

Das Zentrallabor des Krankenhauses ist der Klinik für Innere Medizin unterstellt.
 
Gut geschulte Medizinisch-technische Assistentinnen (MTAs) führen mit Hilfe moderner Analysegeräte ein umfangreiches Spektrum an Untersuchungen durch.
Das Laboratorium ist rund um die Uhr besetzt, so dass jederzeit eine Notfalldiagnostik erfolgen kann.
 
Die zeitnahe Übermittlung der zur Diagnosefindung und Therapieüberwachung benötigten Laborwerte erfolgt über ein Computernetzwerk.
 
Entsprechende Analysen werden nicht nur von allen hausinternen Kliniken angefordert, sondern auch für die onkologische Schwerpunktpraxis am Krankenhaus erstellt.
 

Modernes Analysegerät im Einsatz

Den Schwerpunkt bilden Bestimmungen aus den Bereichen
 
  • Klinische Chemie
  • Hämatologie
  • Blutgruppenserologie (Transfusionsmedizin)
In der klinischen Chemie werden Arbeitsbereiche mit folgenden Untersuchungsschwerpunkten unterschieden:
 
  • Enzyme (z.B. Herzenzyme zur laborchemischen Erfassung eines akuten Herzinfarktes; Leberenzyme zur Erkennung eines Leberschadens), Fette und Elektrolyte (z.B. können schwere Entgleisungen des Kaliumwertes im Blut Herzrhythmusstörungen verursachen)
  • Proteine (Eiweiße) und deren Verteilung im Blut (Elektrophorese)
  • Infektionsserologie (z.B. Nachweis einer Hepatitis), Tumormarker (Werte, die bei bestimmten Tumorerkrankungen erhöht sein können) und Hormone (z.B. zur Erkennung einer Schilddrüsenüber- oder unterfunktion)
  • Drogenscreening und Medikamente
  • Gerinnungsuntersuchungen
 
Als Untersuchungsmaterial dient in den meisten Fällen das Blut der Patienten, jedoch werden auch Untersuchungen aus anderen Körperflüssigkeiten wie Urin, Liquor (Gehirnwasser) oder Punktaten aus krankhaften Flüssigkeitsansammlungen wie z.B. Rippenfellwasser durchgeführt.
 
In der Hämatologie werden die Art und Zusammensetzung der Blutzellen untersucht. Hierdurch kann beispielsweise festgestellt werden, ob eine Blutarmut (Anämie) oder eine Blutkrebserkrankung vorliegt. Auch bei Infektionen durch Bakterien oder Viren ist das sog. Blutbild verändert.
 
Die Transfusionsmedizin  (Verabreichung von  Blutprodukten) erfordert ein besonderes Management.
Jährlich werden in unserer Klinik eine vielzahl an Blutprodukten (leukozytendepletierte Erythrozyten-Konzentrate (rote Blutzellen), gefrorenes Frischplasma und Thrombozytenhochkonzentrate (Blutplättchen) verabreicht.
Vor der Gabe von Erythrozyten-Konzentraten muss zunächst die Blutgruppe des Patienten bestimmt werden und eine Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) durchgeführt werden.
 


Internistische Radiologie / Röntgendiagnostik

Die Röntgenabteilung ist der Klinik für Innere Medizin unterstellt.
 
Sie ist mit modernen Geräten ausgestattet, die eine schnelle und sichere Diagnostik und Therapie der unterschiedlichsten Krankheitsbilder ermöglichen. Damit ist sie ein wichtiger und primärer Ansprechpartner aller medizinischen Kliniken unseres Krankenhauses.
 
Gut ausgebildete Medizinisch-technische-Radiologieassistentinnen (MTRAs) arbeiten Hand in Hand mit den in diesem Fachgebiet geschulten Ärzten.
 
Die Röntgenabteilung ist rund um die Uhr besetzt, so dass jederzeit Notfalluntersuchungen durchgeführt werden können.

Unser Behandlungsspektrum umfasst  die gängigen röntgendiagnostischen Routine- und Spezialuntersuchungen von Herz- und Lunge, Magen, Dünn- und Dickdarm, Gallenblase und -wegen, Nieren und Knochensystem einschließlich Zahn- und Kieferspezialaufnahmen.
 
 

Eine enge Kooperation mit der radiologischen Gemeinschaftspraxis Drs. Roth/Haupt am Krankenhaus erweitert das Spektrum der radiologischen Untersuchungen, die ebenfalls jederzeit zur Verfügung stehen.



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