Gemeinschaftsklinikum Kemperhof koblenz St. Elisabeth Mayen

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Belegklinik für
Urologie



Unsere Schwerpunkte

Dr. Schauerte und Dr. Winter bei der Röntgendiagnostik

 
In unserer urologischen Belegklinik mit 15 Belegbetten betreuen wir Patienten mit Erkrankungen und Verletzungen der Harn- und Geschlechtsorgane.  
 
Behandlungsschwerpunkte im Einzelnen:
 
 
 


Uro-Onkologie

Operative Behandlung von Krebserkrankungen der Nieren, Nebennieren, Harnleiter, Blase, Prostata, Penis und Hoden. Nierentumore können sowohl radikal, als auch bis zu einer gewissen Größe organerhaltend operiert werden.
Die Praxis besitzt die Anerkennung "onkologisch verantwortlicher Arzt" der Kassenärztlichen Vereinigung Koblenz und ist somit zur Durchführung des gesamten Spektrums der urologisch-onkologischen Therapie (alle Chemotherapien, spezifische "targeted" Krebsbehandlung) berechtigt.
 
Beide Urologen führen die Zusatzbezeichnung "Medikamentöse Tumortherapie" und sind erfahren und qualifiziert zur Durchführung aller medikamentöser Therapieverfahren urologischer Krebsarten (fortgeschrittenes Urothelcarcinom von Harnblase, Harnleiter, fortgeschrittener Prostatakrebs, fortgeschrittener Nierenkrebs, Hodentumore aller Stadien sowie seltene andere urologische Tumore). Durch ständige Fortbildung, Qualitätszirkel und Teilnahme an regionalen Konferenzen und nationalen und internationalen Kongressen wird das Know-how in der Krebsbehandlung stets auf dem aktuellen Stand des Wissens gehalten unter Berücksichtigung der aktuellsten Therapieleitlinien.
 


Kinderurologie

Kinder mit urologischen Fragestellungen werden in der Sprechstunde zunächst im Beisein der Bezugspersonen untersucht; manchmal sind Spezialuntersuchungen (Röntgen, Spiegelung, urodynamische Untersuchungen) erforderlich, die dann gemeinsam abzustimmen sind.
 
Viele Operationen im Kindesalter wie z.B. Beschneidungen, kleinere Hodeneingriffe oder die Behandlung von Hodenkrampfadern (Varikozele) führen wir ambulant durch. Ist eine stationäre Behandlung notwendig, erfolgt die Unterbringung auf Wunsch mit einem Elternteil.
 
Als echter Notfall gilt der akute Hodenschmerz beim Knaben und Adoleszenten, der immer verdächtig ist auf eine Hodenverdrehung (Hodentorsion) mit der Gefahr eines raschen Absterbens des Hodens. Eine unverzügliche Vorstellung beim Urologen ohne weitere Nahrungsaufnahme ist dann dringend angeraten (in der Praxis, in der Notaufnahme St. Elisabeth oder im Kemperhof, Koblenz), da u. U. eine Not-Operation durchgeführt werden muss.
 


Steinbehandlung

Das Harnsteinleiden hat auf Grund seiner Häufigkeit den Charakter einer Volkskrankheit. Seine Ursachen sind vielfältig. Harnsteine werden endoskopisch, d.h. durch die Harnwege und/oder durch einen minimal-invasiven perkutanen Arbeitskanal zerstört und entfernt. Nur bei besonders komplizierten Nieren- oder Harnleitersteinen kann auch heute noch eine offene Operation notwendig werden.
 
Bei kleineren Nierensteinen ist auch eine extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWL) durch mobile Lithotriptoren vor Ort möglich.
 
Neben der Steinentfernung legen wir großen Wert auf die Harnsteinverhinderung, die Metaphylaxe. Ohne steinartadaptierte Nachbehandlung ist mit einer Steinneubildung (Rezidivrate) in 70 - 80% zu rechnen.
 


Prostatabehandlung

Gutartige Prostataerkrankungen behandeln wir in Abhängigkeit von den Beschwerden des Patienten solange wie möglich mit modernen Medikamenten.
Sollte eine Operation nötig werden, kann diese bei uns im Krankenhaus durchgeführt werden. Wir orientieren uns bei der Wahl des Operationsverfahrens am "Gold Standard", der transurethralen Elektroresektion (TUR), d.h. der minimal-invasiven Operation durch die Harnröhre.
Bei großen Vorsteherdrüsen kann auch eine offene Operation notwendig werden. Vor der Operation werden die Operationsverfahren intensiv mit dem Patienten besprochen. Die wichtige Nachbehandlung wird bei uns in der Praxis durchgeführt.
 
Bei bösartigen Tumoren der Prostata (Prostatakrebs) erfolgt die Therapie stadiengerecht und unter Berücksichtigung anderer, auch nicht-urologischer Erkrankungen des Patienten. Die Diagnostik erfolgt in der Regel durch eine Gewebeprobe durch den Enddarm, die wir in einer Kurznarkose mit einer Blasenspieglung verbinden. An operativen Behandlungsverfahren bieten wir die offene retropubische radikale Prostatovesikulektomie (kurz: radikale Prostatektomie) an, die indikationsgerecht auch unter Schonung des sog. Gefäß-Nerven-Bündel (nerve-sparing) durchgeführt wird. Kommt eine Radikal-OP nicht in Frage, wird ggfs. eine Aushobelung der Prostata vorgenommen. Geht der Entschluß in Richtung einer Bestrahlungsbehandlung, nehmen wir hierfür Kontakt mit spezialisierten Praxen in der näheren Umgebung auf. Zudem werden sämtliche etablierten medikamentösen Therapien des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms durchgeführt. Wir sind aktive korrespondierende Mitglieder des Prostatakarzinomzentrum Koblenz-Mittelrhein und regelmässige Teilnehmer an den wöchentlichen Tumorkonferenzen.
 


Plastische Operationen

Operative Behandlung der Nierenbeckenabgangsenge, Zirkumzisionen (Beschneidung) und andere Korrekturoperationen am Penis. Plastisch-rekonstruktive Eingriffe an der Harnröhre bei komplizierten oder wiederkehrenden Harnröhrenengen, ggfs. unter Zuhilfenahme von Mundschleimhauttransplantaten.
 


Erektile Dysfunktion

Die erektile Dysfunktion (ED), d.h. die Unfähigkeit eine ausreichende und befriedigende Erektion zu erreichen, hat viele Ursachen. Für eine patientengerechte Therapie ist eine genaue Diagnostik, die auch den Partner einbezieht, notwendig.
 
Zur Behandlung der ED wenden wir alle modernen Methoden an, wie z.B. die Behandlung mit dem männlichen Hormon Testosteron, SKAT (die sog. Penisspritze), die Vakuumpumpe, sowie alle modernen Medikamente. Neben Erektionsstörungen werden auch endokrine Funktionsstörungen des älteren Mannes ("Aging Male", "Klimakterium Virile") durch die Bestimmung bestimmter Hormone diagnostiziert und behandelt.
 
Priv.-Doz. Dr. Winter führt die Zusatzbezeichnung "Androloge der Ärztekammer" sowie die Qualifikation „Männerarzt CMI®“. Beide Ärzte sind aktive Mitglieder in der Deutschen Gesellschaft für Andrologie.
 


Familienplanung

Bei Kinderlosigkeit von Paaren ist neben der gynäkologischen Untersuchung der Partnerin auch eine Untersuchung des Mannes indiziert. Zur Abklärung der Fruchtbarkeit (Fertilität) des Mannes ist neben einer Untersuchung auch eine Hormonbestimmung sowie eine mikroskopische und biochemische Untersuchung des Spermas notwendig.
Sämtliche Untersuchungen werden bei uns durchgeführt und mit dem Patienten besprochen. Die weitere Behandlung orientiert sich an den Befunden, je nachdem medikamentös, vor Ort operativ oder in Zusammenarbeit mit reproduktionsmedizinisch spezialisierten ÄrztInnen.
 
Bei abgeschlossener Familienplanung stellt sich häufig, nach jahrelanger Verhütung durch die Ehefrau, die Frage nach der Sterilisation (Unterbindung der Samenleiter) des Mannes. Dieser kleine Eingriff wird in unserer Praxis meist in Lokalanästhesie, auf Wunsch auch in Narkose durchgeführt.
 
Priv.-Doz. Dr. Winter führt die Zusatzbezeichnung "Andrologie"; beide Ärzte sind aktive Mitglieder in der Deutschen Gesellschaft für Andrologie. Das Thema Fertilitätsstörungen und Reproduktionsbiologie bildet einen Schwerpunkt unseres fachlichen Interesses.
 


Inkontinenz - Unwillkürlicher Urinverlust

Durch gezielte Befragung, Untersuchung und urodynamische Diagnostik werden Art und Schweregrad des Urinverlustes eingegrenzt.
Sämtliche Untersuchungen und auch - sofern erforderlich - die operative Therapie können in unserer Praxis bzw. Belegklinik durchgeführt werden.
Neben einer rein oder zusätzlich medikamentösen Behandlung einer Harninkontinenz kann oft bei „Beckenbodenschwäche“  zunächst ein konservativer Behandlungsversuch gemacht werden, z. B. durch Beckenbodengymnastik in der hiesigen Bäderabteilung.
 



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